Donnerstag, 24. Mai 2018

Steppenraute - Peganum Harmala - Hintergrundwissen



Der persische Ritualtrunk des HAOMA bestand früher aus mindestens 4 Bestandteilen.

Espand, Baresmand, Urin von einem weißen Stier und Ziegenmilch

 

Eines der Zutaten ist das Espand 

(latein: peganum Harmala)

Der Wirkstoff ist da Harmalin, wonach auch ein ganzes Land (Armänien) benannt wurde. Die armänischen Abgesanten brachten stets Peganum Harmala als Gaben den persischen Großkönigen.Das im Freundeskreis abgegebene peganum harmala wird zum Zweck des räucherns geteilt.Andere Anwendungen liegen in der Verantwortung eines selbstermächtigten Schöpferwesens, daß mit Macht und Wissen auch verantwortungsvoll umgeht. Da Harmin psychoaktiv wirkt und zu den oneirogenen Alkaloiden gehört ist der Umgang damit mit Verantwortung gekoppelt und kann und soll nicht von mir über einen virtuellen Weg vermittelt werden.

 Daher die Empfehlung die Samen in einer Mischung mit Duftharzen zu räuchern und so die positive Wirkung durch den Rauch zu erfahren.

Peganum Harmala

Steppenraute
zum räuchern 
100 gr zwischen 10 und 20 Freundetaler
(bitte Porto hinzuberechnen)
Nutzen und Hilfe: Haoma-Getränk-Zutat, Parasiten und feinstoffliche Parasiten

 

Steppenraute


Steppenraute
entnommen von: http://www.chemie.de/lexikon/Steppenraute.html
Systematik
Klasse: Dreifurchenpollen-
Zweikeimblättrige (Rosopsida)
Unterklasse: Rosenähnliche (Rosidae)
Ordnung: Seifenbaumartige (Sapindales)
Familie: Nitrariaceae
Gattung: Peganum
Art: Steppenraute
Wissenschaftlicher Name
Peganum harmala
L.
Die Steppenraute (Peganum harmala) ist eines der ältesten Halluzinogene, aber auch traditionelles Heilmittel der Menschheit; es kommt vor allem in Wüsten, Halbwüsten und Steppen von Westasien bis Nordindien vor, gelegentlich aber auch im Mittelmeerraum.
Synonyme sind unter anderem Harmalkraut, Harmelraute, Syrische Steppenraute, Wilde Raute. Es gehört zur Familie der Jochblattgewächse.
Die Samen wie auch das Kraut enthalten die Carboline Harmalin, Harmin und verwandte Basen wie Harmalol und Harmidin.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Die Steppenraute ist eine buschige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch wächst, mit unregelmäßigen, fiederspaltigen Blättern; von April bis Mai trägt sie grüne bis weiße Blüten, woraus kegelförmige Früchte entstehen, die braune, eckige Samen enthalten. Diese haben einen intensiven Geruch und schmecken sehr bitter.

Beschaffung

Steppenraute ist - zumindest in Deutschland - legal; Samen kann man in einschlägigen Headshops, bzw. im Internet erwerben.

Konsum

Zwei bis fünf Gramm Samen werden meist oral konsumiert; aufgrund des bitteren Geschmacks gibt es auch alternative Konsumarten wie Rauchen, Räuchern oder es wird modern per Vaporizer inhaliert.
Die Steppenraute kann aufgrund ihrer Wirkung als MAO-Hemmer auch benutzt werden, um die Wirkung psychoaktiver Drogen zu steigern oder abzuwandeln (z.B. Psilocybin) oder um eine perorale Wirkung erst zu ermöglichen (Ayahuasca). Hierbei wird Peganum harmala als "Ergänzung" zur psychoaktiven Droge konsumiert.
Wird Steppenraute zur Verstärkung des in der psychoaktiven Substanz enthaltenen Wirkstoffes verwendet, muss eindeutig darauf hingewiesen werden, dass die Wirkintensivierung und Wirkveränderung zuvor nicht abschätzbar sind und dies keinesfalls leichtfertig geschehen sollte.

Wirkung

Sedativ, antidepressiv, aphrodisierend, erst in höheren Dosen halluzinogen.

Nebenwirkungen

Tödliche Wechselwirkungen (s.u.), Harntreibend, verdauungsfördernd

Medizin

In der Volksmedizin wird die Steppenraute bei Harnwegs- und Magenproblemen, bei Menstruationsleiden, Nervenleiden und zur sexuellen Stimulation (Indien) eingesetzt. Sogar bei der Parkinsonschen Krankheit findet sie Anwendung. Andere traditionelle Anwendungsgebiete sind Haarausfall, Hämorrhoiden und Wundbehandlung

Warnung

Da der Wirkstoff Harmalin ein sogenannter MAO-Hemmer ist, sollte sich der Konsument vor dem Konsum über die Wirkung dieser Hemmer sehr genau informieren, da unter deren Einfluss so alltägliche Dinge wie Käse, Wein, Koffein oder Bananen unter Umständen zu tödlichen Vergiftungen führen können.