Tübingen im Wandel

 

Die Lösung der Herausforderungen unserer Zeit müssen in kleinen Gruppen auf lokaler Ebene geschaffen werden!

Eigenständige, lokale, autarke Systeme und Kreisläufe sind für die Zukunft unerläßlich!
Daher findet in Tübingen der Wandel statt, der dazu notwendig ist!

Transition Town Tübingen hat sich gebildet: hier der link

Alles weitere hier sind meine persönlichen Gedanken zu dem Wandel in Tübingen.

 Minuto: Regiogeld unverwaltet!





Hier ein Beispiel einer selbstversorgenden Kleinstadt in England.



Jeder der Einblick in das Finanzsystem hat weiss, die Gemeinschaftswährung jetzt noch zu retten ist fast unmöglich. Der Euro-Zug fährt immer schneller ins Verderben und wird bald entgleisen. Die Vereinbarung der 26 EU-Länder, die Merkel durchgedrückt hat, bringt nichts. Deshalb muss man sich spätestens jetzt auf schwere Zeiten vorbereiten. Am besten in einer Gemeinschaft. Deshalb möchte ich euch folgendes Beispiel zeigen, eine Stadt in England, die sich bei der Lebensmittelversorgung völlig autark gemacht hat. Im Notfall ist Nahrung das wichtigste.



Todmorden ist eine Kleinstadt auf der britischen Insel und liegt zwischen Yorkshire und Lancashire. In Eigeninitiative haben die Bürger jeden Fleck Erde mit Früchte und Gemüse bepflanzt. Nicht nur ihre eigenen Gärten, sondern auch öffentliche Grasflächen und triste Ecken, die nutzlos dalagen. Ihr Programm nennt sich "Incredible Edible", was so viel wie "unglaublich essbar" heisst. Es ist einfach konzipiert, macht aber die Gemeinde unabhängig und zu Selbsversorgern.

Währende der warmen Jahreszeit sieht man überall Gärten mit duftenden Kräutern, schmackhaften Früchten und frischem Gemüse in der Stadt, die in der Nähe von öffentlichen Gebäuden, Schulen, Supermärkten, Parkplätzen und sonst überall wachsen und gedeihen. Es wurden Hochbeete und kleine Äcker angelegt, die mit dem was die Natur liefert voll sind. Das besondere am Konzept, alles ist gratis und jeder kann zugreifen und sich nehmen was man will.

Gegründet hat das "Incredible Edible" Programm Mary Clear, eine Grossmutter mit 10 Enkelkinder, und Pam Warhurst, ehemalige Besitzerin eines Esslokals. Die beiden Frauen haben das Ziel, Todmorden als erste Stadt in England zur völligen Selbstversorgung im Bereich Lebensmittel zu verwandeln und es hat funktioniert. Die Einheimischen haben nach anfänglicher Skepsis die lokalen Produkte gerne angenommen.

Das Programm besteht aus 70 Anpflanzungen, die in der ganzen Stadt verteilt sind. Dort findet man Äpfel, Kirschen, Aprikosen, Erdbeeren, Himbeeren, Bohnen, Karroten, Kartoffel, Zwiebel, Salate und viele Sorten an verschiedenen Kräutern. Das erstaunliche ist, die Bevölkerung respektiert das System des "Selbsterntens" und nimmt nur so viel wie man benötigt.

"Wenn man eine brachliegende Grassfläche nimmt, die vorher nur für Abfall und als Hundeklo verwendet wurde und es in einen Ort voller Kräuter und Früchte verwandelt, dann wird es nicht zerstört. Ich denke wir sind darauf eingestellt, Lebensmittel nicht zu beschädigen," sagt Pam Warhurst, um die Bedenken auszuräumen, eine Angebot an kostenlosen Früchte und Gemüse würde zu Missbrauch führen.

Sie betont sogar, genau das Gegenteil ist passiert. Das "Incredible Edible" Programm hat die Beziehung in der Gemeischaft verbessert und die Kriminalität reduziert, seit dem sie angefangen haben. Die Polizei hätte ihr berichtet, seit Einführung des Programms, wäre die Kriminalität erheblich gesunken. Die Bewohner zeigen mehr Verantwortung und kümmern sich um ihre Stadt.



Das Programm ist so erfolgreich, viele andere Gemeinden in England und im Ausland sind sehr daran interessiert und möchten selber mit diesem Konzept des "öffentlichen Gemüse- und Früchtegarten" anfangen. In 21 anderen englischen Städten werden ähnliche Konzepte gestartet und es gibt Interesse aus Hong Kong, Kanada, Spanien und Deutschland. Mary Clear hat die Idee auch vor einer Gruppe Parlamentarier in London vorgetragen.

Nicht nur wurde das Gemeinschaftsgefühl verbessert, sondern die Menschen schätzen auch Lebensmittel jetzt besser und sind daran interessiert, wie Nahrung wächst und gedeiht. Es hat ein Lernprozess stattgefunden, in dem man die Zusamenhänge der Natur begreift, wie entsteht was man auf dem Esstisch bekommt und zu sich nimmt.

Die Idee bei den beiden Damen enstand aus der Frage, wie können sie die Welt verbessern und was kann man selber tun? "Es ist eine Revolution," sagt Pam Warhurst, "aber wir sind sanfte Revoluzzer. Alles war wir tun basiert auf Güte."

"Wir dachten uns, es gibt so viel Schuldzuweisung in dieser Welt - die Regierung ist schuld, die Politiker, die Banken, die Technologie - wir dachten, lass uns einfach was positives stattdessen machen."

Als vor drei Jahren das "Incredible Edible" Programm begann, hat Mary Clear etwas ungewöhnliches gemacht. Sie entfernte die Mauer vor ihrem Haus und animierte die Passanten in ihren Garten zu kommen und sich selbst zu bedienen, was immer für Früchte zu nehmen die sie wollen. Sie stellte eine Tafel mit der Aufforderung auf, "kommt und bedient euch", aber es dauerte sechs Monate bis die Leute es "kapierten", sagt sie.

Jetzt haben sie es kapiert und machen selber mit, graben, pflanzen, jäten, bewässern und freuen sich über ihre Resultate. Es ist ein Gemeinschaftwerk geworden. Jung und Alt arbeiten zusammen und im Frühling, wenn alles blüht, ist die Stadt auch noch zu einem wunderschönen Ort geworden.

Mittlerweile werden Kurse veranstaltet, wie man Früchte einmacht, Obst einlagert, Brot backt und vieles mehr. Die Menschen lernen mit Lebensmittel umzugehen, speziell die Jugentlichen sind sehr daran interessiert. Es hat auch zu einer Stärkung der lokalen Wirtschaft geführt.

Die Gasthäuser und Restaurants beziehen jetzt ihr Gemüse aus Bauernhöfen in der Umgebung, die auch mehr biologisch angebaute Lebensmittel produzieren. Es ist ein blühender Markt im Ort entsanden, wo Menschen sich treffen und mitteinder reden, was früher nicht der Fall war.

Ein Rentner drückt das neue Gemeinschaftsgefühl so aus: "Es ist etwas nobles Lebensmittel anzupflanzen und es mit anderen zu teilen. Es gibt einem das Gefühl, wir machen etwas wichtiges, statt nur zu jammern, der Staat kümmert sich nicht um uns. Vielleicht sollten wir alle lernen, um uns selber mehr zu kümmern."

Dazu sage ich super, zwei engagierte Frauen haben die Initiative ergriffen und "frech" ihr Konzept der Lebensmittelselbstversorgung für alle durchgezogen. Sie haben niemand gefragt, dürfen wir das, oder, was denken denn die Leute darüber, sondern einfach gemacht.

Wir sind in einer Situation wo viele wissen, es ist etwas faul am System, nur sie tun nichts dagegen. Vor dem Bildschirm sitzen und sich jeden Tag die negativen Nachrichten reinziehen ist nicht gut genug. Ja der andere soll machen, oder, geht nicht, kann nicht, klappt sowieso nicht. Wir sehen doch an diesem Beispiel es geht.

"Selber Lebensmittel zu produzieren ist das gefährlichste was man tun kann, denn es besteht die Gefahr die eigene Freiheit zu erlangen!"


Zum Thema Vernetzungen!

In Transition 1 with German Subtitles from Transition Towns on Vimeo.

Hier eine DOKU auf arte





Voices of Transition - Trailer (deutsch) from Nils Aguilar on Vimeo.



Wer in der lokalen Gruppe mitmachen und sich vernetzen will kann dies hier tun:Vernetzen!



Allerdings:
Peak-Oil und Klima-Wandel sind für mich aber kein Argument!
Dazu möchte ich hier eine Leserreaktion veröffentlichen.

Zum Thema Peak Oil


Liebe Mitmenschen, 
ich habs schon lange kommen gesehn!

Bei den neueren Diskusionen unter Aktivisten die Autarkie, Regionalwirtschaft, Souveränität und der gleichen fördern wollen, droht nun eine weitere Spalte zu entstehen. Dabei wollen die Macher der Transition Towns doch die Menschen, vor allem die aktiven vereinigen. Ich z.B. bin einer der nicht an menschengemachtes Klima glaubt. Sehe aber den guten Willen und die Genialität hinter der Transition Bewegung und werde genau das selbe anstreben! Darum bin zumindest ich bereit von meiner Weltauffassung die Menschen zu tollerieren, die an menschen gemachtes Klima glauben. Denn sie machen dadurch noch nichts kaputt. Auch ich mache trotz meiner Sorglosigkeit deswegen nicht viel mehr kaputt. Ich meide giftige Verbrennungen da ich kaum Geld dafür habe und weil es Abgase sind, die keinem Organismus gut tun. Ich fahr sehr viel Rad und mach viel von Hand...
Ich denke so ähnlich geht es vielen CO2-Theorie Leugnern. Somit könnte es zu einem Glaubenskrieg werden. Vieleicht würden wir eine Weile noch mit wissenschaftlichen Fakten hin und her fechten. Aber irgendwann würden wir den anderen als unzurechnungsfähig erklären und zu anderen Mitteln übergehen, die Wahrheit zu verbreiten.

Ich fänds besser wenn Ihr, egal von welcher Seite Ihr seid, die Gemeinsamkeit sucht und bemerkt, wieviel wichtiger und reichhaltiger dieser Topf ist und nicht alte Konflikte wieder anfacht, die Christen, Muslime, Juden Nationalisten, Sozialisten, Kapitalisten und sonstige Sekten schon ausgefochten haben.

Ein bischen Rücksicht auf den Andern tut immer gut. Der oder die andere hat seinen Grund, warum er/sie so denkt. Es tut an sich nicht weh, wenn man anders glaubt. Aber wenn man die Rücksicht und den Respekt in der Interaktion mit den “Andern” verliert, kommen andere Mechanismen (Emotionen?) ins Spiel die den Geschmack verderben können.

Bis bald

Gruss
Ruben




Klimaschwindel und Climategate

Zum Einstieg in die Thematik biete ich hier Informationen der Wissenschaft und Forschung.
Bildet euch eine eigene Meinung!

Prof. Dr. Klaus Landfried 
ehm. Direktor der Hochschulkonferenz 
und
Prof. Dr. Werner Kirstein  
von der Universität Leipzig
halten im 2ten Video ein öffentliches Seminar über die Rolle der Wissenschaft und dem angeblichen Klimawandel!